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Hockeymädchen mit guter Platzierung beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“

Am 15.9. traten die neun Mädchen der Hockeymannschaft, begleitet von zwei Coaches aus der Oberstufe, ihre Reise zu Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ nach Berlin an. Leider hatten sich am Wochenende vor der Abfahrt eine Stammspielerin verletzt und eine weitere ist am Tag zuvor krank geworden. Zum Glück hat das WG viele hervorragende Hockeyspielerinnen und zwei Mädchen sind spontan eingesprungen.

Am ersten Wettkampftag galt es als Team zusammen zu kommen und sich in die „obere“ Hälfte des Turniers zu spielen. Diese Aufgabe lösten die Mädchen mit zwei Auftaktsiegen bravourös. Im dritten Spiel ging es dann darum, ob man als Gruppenerster oder -zweiter in die Zwischenrunde zieht und sich so eine bessere Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf schafft. Nachdem die Mädchen in der ersten Halbzeit noch 1:0 zurücklagen, drehten sie in der zweiten Hälfte auf und ein Sieg wurde nur aufgrund der hervorragenden Abwehr der Torhüterin der Oberschule zum Dom verhindert. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gingen wir trotzdem als Gruppenzweite in die Zwischenrunde.

Dort wurden wir im ersten Spiel kalt erwischt. Das Team aus Mannheim schoss bereits in der ersten Minute ein Tor und legte in der dritten direkt nach. Die Mädels wurden regelrecht überrollt und fanden auch in der zweiten Halbzeit keine Antwort auf die scheinbar übermächtigen Gegner. Es warteten noch zwei Spiele und die Chance noch weiter zu kommen, war weiterhin da. Innerhalb einer Stunde umzuschalten und dieses Spiel abzuhaken, war jedoch keine leichte Aufgabe. Die Mädchen zeigten abermals, dass sie unter Druck ihr bestes Spiel abliefern können und gewannen das zweite Spiel mit 3:0. Jetzt ging es im dritten Spiel um alles oder nichts. Mit einem Sieg würde man das Halbfinale der ersten vier erreichen, mit einer Niederlage um Platz 5 spielen. Die Mädchen kämpften und hatten in der ersten Halbzeit den Ball quasi schon auf der Torlinie, welche jedoch von einer Gegenspielerin mit dem Fuss verhindert wurde. Da dies nur der Torwärtin erlaubt ist, folgte ein 7 Meter für uns. Große Anspannung und volle Zuversicht der Coaches, doch leider wusste die gegnerische Torfrau zu parieren. Die Mädchen kämpften weiter, doch konnten nicht das ersehnte Tor erspielen. Das schlechtere Torverhältnis führte (wieder) dazu, dass wir den Halbfinaleinzug verpassten.

Im Spiel um Platz 5 ging es dann gegen das heimische Team aus Berlin. Leider zeigte sich ein ähnliches Bild wie am Vortag im ersten Spiel und zwei frühe Tore führten dazu, dass das Spiel auch im weiteren Verlauf zu leicht aus der Hand gegeben wurde, auch wenn die Mädchen in der zweiten Halbzeit stark gekämpft haben. Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass das Hockey-Team gegen die späteren Silber und Bronze-Medaillengewinnerinnen jeweils unentschieden gespielt haben und es am Ende Kleinigkeiten sind, die zu einer besseren Platzierung hätten führen könnten. Wir sind stolz auf die Mädels, die im zweiten Jahr in Folge beim Bundesfinale gespielt haben und ihr Ergebnis vom letzten Jahr mit einem sechsten Platz nochmal verbessern konnten.

Jh

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