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Exkursion nach Weimar – Spurensuche zwischen Klassik und Moderne

Unsere Kursfahrt nach Weimar war für uns im Kunstprofil eine besondere Erfahrung. Die Stadt hat uns direkt mit ihrer ruhigen, aber sehr einladenden Atmosphäre überrascht, sodass wir uns schnell wohl und auch sehr sicher gefühlt haben.

In der Woche haben wir viele wichtige Orte besucht, wie das Bauhaus-Museum, verschiedene Kunstmuseen und historische Wohnhäuser, unter anderem von Goethe. Dadurch wurde das, was wir zuvor im Unterricht gehört und gelernt haben, viel anschaulicher.

In Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar wurden wir die Woche über begleitet und hatten neben Führungen auch Zeit für ein eigenes Projekt. Wir konnten selbst entscheiden, ob wir einen Podcast oder ein Infoblatt erstellen, und kreativ arbeiten.

Uns hat besonders gefallen, dass wir dabei sehr frei arbeiten konnten. Die Materialien vor Ort waren super – vor allem die große Bibliothek der Stiftung.

Ziel war es, die Inhalte so aufzubereiten, dass sie für andere Jugendliche spannend und verständlich sind.

Rückblickend können wir sagen, dass wir nicht nur viel Neues über Kunst und Geschichte gelernt haben, sondern auch eine Stadt kennengelernt haben, die uns positiv überrascht hat.

Linnea, S2, Kunstprofil

 

Vom 14. – 18.04. sind wir als Geschichtsprofil der S2 nach Weimar gefahren, um die Stadt kennenzulernen und uns mit ihrer Geschichte zu beschäftigen.

Die Gelegenheit für die Reise hatten wir durch die Klassik Stiftung Weimar, mit welcher wir Vorort gemeinsam an kleinen Projekten in Form von Podcasts oder anderen kreativen Produkten zum Thema Bauhaus in Weimar gearbeitet haben.

Die Zeit in Weimar bestand aus einer Abwechslung aus gemeinsamen Führungen, zum Beispiel durch das Museum Neues Weimar oder das Bauhaus, Arbeitsphasen an unseren Projekten und viel Freizeit, in der wir die Stadt eigenständig erkunden konnten.

Am Mittwoch, unserem ersten vollen Tag in Weimar, haben wir uns morgens in zwei Gruppen aufgeteilt und nacheinander Führungen durch das Museum Neues Weimar und das Bauhaus-Museum bekommen, für welche wir durch die Klassik Stiftung Weimar freien Eintritt hatten. Nach einer Mittagspause hatten wir dann die Möglichkeit, uns von Frau Piper durch das Goethe-Wohnhaus führen zu lassen und uns anzusehen, wo Goethe die meiste Zeit seines Lebens bis zu seinem Tod verbrachte. Anschließend haben wir uns im Hörsaal des Studienzentrums getroffen, um die Leitfragen für unsere Projekte zu besprechen und anzufangen, zu recherchieren. Am Abend konnten wir uns dann überlegen, ob wir entweder in ein Theaterstück von Shakespeare oder in ein Stück zum Mord an Halit Yozgat im Deutschen Nationaltheater gehen wollten.

Die nächsten Tage liefen ähnlich abwechslungsreich: Zwischen verschiedenen Arbeitsphasen an unseren Projekten, Besuchen in diversen Museen und gemeinsamem Essengehen am Donnerstagabend stand am Freitag auch die Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald an. Vorort haben wir uns gemeinsam als Kurs die zentralen Orte des Konzentrationslagers, ebenso wie die Dauerausstellung angesehen, was für alle eine wichtige Erfahrung war.

Schließlich haben wir uns dann am Samstag im Studienzentrum gegenseitig unsere Endergebnisse zum Thema Bauhaus in Weimar präsentiert und von Podcast bis Rap war alles dabei.

Gegen Mittag ging es dann schließlich mit der Bahn zurück nach Hamburg.

Leona, Musikprofil, S2

 

(Freitag, den 17.04.2026)

Nach den ereignisvollen Tagen neigte sich unsere Reise nun dem Ende zu. Um 10 Uhr trafen wir uns wieder im Studienzentrum der Anna-Amalia-Bibliothek. Dort konnten wir unsere Projekte finalisieren und perfektionieren und diese im Anschluss hochladen, damit sie am nächsten Tag dem Leiter der Abteilung Bildung, Folker Metzger, der Klassik Stiftung, präsentiert werden konnten. Um ca. 12 Uhr hatten wir dann Freizeit. Aufgrund von Frau Pipers Empfehlung entschieden wir uns fürs Mittagessen für die besten Pommes in Weimar bei „Fritz Mitte“ in der Schützengasse. (Die waren wirklich sehr lecker!)

Lange Zeit zum Trödeln hatten wir jedoch nicht, denn schon um 13:30 Uhr ging es für uns zu einem der größten Konzentrationslager in Deutschland: das Konzentrationslager Buchenwald. Obwohl wir in Hamburg auch schon im KZ-Neuengamme waren, hatte das KZ-Buchenwald eine ganz andere Wirkung. Nach einem kurzen Input gingen wir direkt in die Ausstellung. Allein diese war schon sehr einschüchternd. Es gab Dokumente, Fotografien, Biografien sowie Film und Interviewsequenzen und Zitate ehemaliger Häftlinge. Wir konnten uns selbst informieren und zu den Themen gehen, die uns besonders interessierten. Um ca. 15:30 Uhr sahen wir uns einen Dokumentarfilm über das KZ-Buchenwald an. Dort konnte man sehen, wie es früher aussah und was dort geschah. Das bewegendste Ereignis für mich war jedoch der Rundgang danach. Wir waren in den Arrestzellen im Bunker neben dem Haupteingang und sahen die kleinen Zellen, in denen auffällige Häftlinge zur Strafe eingesperrt wurden.

Für mich war der Besuch im KZ auf jeden Fall das prägendste Erlebnis der Reise. (Sua (S1): Kunst/Geschichtsprofil)

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