Schilderungen von Rassismus, Ausgrenzung und verletzenden Erfahrungen in unserem schulischen Alltag machen uns betroffen. Sie erinnern uns daran, dass ein respektvolles Miteinander keine Selbstverständlichkeit ist und dass wir als Schule immer wieder genau hinschauen und zuhören müssen.
Unser humanistisches Selbstverständnis verpflichtet uns, die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten. Dabei wissen wir, dass gute Absichten und pädagogische Konzepte allein nicht ausreichen. Entscheidend ist, wie diese Werte im Schulalltag gelebt werden und wie wir mit Erfahrungen von Diskriminierung umgehen.
Im Leitbild unserer Schule sind die Grundwerte der Demokratie fest verankert. Wir setzen uns täglich mit aller Kraft für ein friedliches, gleichberechtigtes und respektvolles Miteinander ein.
In unserem Curriculum sind Elemente des sozialen Lernens ab der 5. Klasse verankert.
Wir passen unsere Konzepte der Werteerziehung in Reaktion auf die Besorgnis erregenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre ständig an. Da Bildung besonders nachhaltig ist, wenn alle an Schule Beteiligten mitwirken, entwickeln wir insbesondere partizipative Elemente des Schullebens weiter.
Diskriminierung aller Art tolerieren wir nicht. Wir treten ihr mit pädagogischen Mitteln und den disziplinarischen Möglichkeiten des Schulgesetzes entgegen.
Unsere Sorge gilt in Zukunft umso mehr dem Zusammenhalt und der Empathie in unserer Schule und in der Gesellschaft.