Sport

Sport am WG

Der Sport nimmt in unserer Gesellschaft eine besondere Stellung ein. Er ist eines der am meisten betriebenen Hobbys. Sport dient dem Erhalt der Gesundheit. Speziell für Heranwachsende gilt, mit sportlicher Betätigung, vor allem auch in der Gruppe, werden unersetzliche Effekte bewirkt. Diese befördern unter anderem die Sozialkompetenz und die Intelligenz. Im Sport, besonders im intensiver betriebenen, leistungsorientierten Sport, lässt sich gleichsam modellhaft für das Leben lernen. „Die Struktur der Leistung ist für alle Bereiche gleich“. Dieses Zitat von Rudertrainer-Legende Karl Adam weist auf die Universalität im Erwerb und in der Anwendung von Kompetenzen hin.

So sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für den Schulsport günstig. Sport wird von Schüler*innen in vielen Umfragen als beliebtestes Schulfach gewählt. Der Rahmenplan der Behörde für Bildung und Sport steht dem nicht im Wege. Es werden Bewegungsfelder und zu erwerbende Kompetenzen vorgegeben. Die Sportarten, Spiel- und Übungsformen, in denen dies umgesetzt wird, erlauben einen erlebnisreiche Anwendung.

Aktuell ist die neue, große Sporthalle im Bau. Sie wird sehr gute Bedingungen für unseren Schulsport bieten. Bis zu ihrer Fertigstellung werden die Klassenstufen 5 und 6 in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Schule, in der Europapokal erprobten Hockeyhalle des Club an der Alster, Sportunterricht haben. Für diese optimale Regelung danken wir dem Club sehr. Die höheren Klassenstufen nutzen andere Sporthallen in der Umgebung. Für die wärmere Jahreszeit haben wir das wunderschöne Alstervorland. Hier betreiben wir Rasensport, Dauerlauf und Sprint.

Außerdem haben wir Hamburgs Perle, die Alster. Hier betreiben wir Rudersport. Dafür stehen uns zwei privilegierte Plätze zur Verfügung. Das Bootshaus des „Der Hamburger und Germania Ruder-Club“ und das Behörden-Bootshaus am Langen Zug. Wir rudern dort sowohl im Sportunterricht als auch mit unserem schuleigenen Verein, dem „Gymnasial-Ruderverein Hamburg von 1909“. Dieser Verein ist mehr als nur eine AG. In Kooperation mit dem Club bieten wir unseren Schülern sowohl Breitensport als auch Leistungssport in Hamburgs schönster Lage. Jährliche Teilnahmen am Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ und etliche Nationalkaderruderer sind in den letzten Jahrzehnten aus unserem Schulrudern hervor gegangen.

Die Hockey-AG ist sehr erfolgreich und wir freuen uns über viele Hamburger Meisterschaften, die unsere Hockeyspieler für das WG gewonnen haben. Hier profitieren wir von der Lage unserer Schule in der Nähe zu einigen Hockey-Clubs, wie z. B. Der Club an der Alster, der quasi gegenüber der Schule liegt.

Ebenso steht die Schach-AG für viele Erfolge. Die AG ist eine Institution seit Jahrzehnten und ist beliebter Denksport bei den Schüler*innen.

Die erfolgreiche Schach-AG unserer Schule ist eine Institution seit Jahrzehnten. Die Hockey-AG ist sehr erfolgreich und wir sind stolz, auf die vielen Hamburger Meisterschaften, die unsere Hockeyspieler für das WG gewonnen haben. Hier profitieren wir von der Lage unserer Schule in der Nähe zu Hockey-Clubs. Der Club an der Alster liegt quasi gegenüber.

Die alte Weisheit des Humanismus vom gesunden Geist im gesunden Körper hat dafür eine ewig gültige Grundlage gelegt.

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Bericht über das Schulsportjahr 2025/26

Ein erfolgreiches Schulsportjahr ist zu Ende gegangen. Begonnen hat es direkt mit einem Höhepunkt. Dem Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. Unsere Hockey-Mädchen-Mannschaft hatte sich im letzten Schuljahr mit einer unfassbaren kämpferischen Leistung dafür qualifiziert.
Terminlich lag das Bundesfinale leider etwas ungünstig. Sechs der neun Spielerinnen wurden am Anreise-Sonntag noch Hamburger Meister U14, was natürlich toll ist. Gleichzeitig hieß es für sie gefühlt noch mit nassen Klamotten in den Zug zu steigen und keine 24h Stunden später bereits drei Spiele bestreiten zu müssen, während man das Herz und Energie am Vortag schon auf dem Platz gelassen hatte. Etwas zäh und übermüdet starteten die Mädels hier mit einer Niederlage, schafften es jedoch mit zunehmend besseren Leistungen in die Top 8. Leider bleib uns am nächsten Tag mit einer jungen Mannschaft der Einzug in die Top Vier verwehrt. Das Spiel um Platz 7 konnte jedoch gewonnen werden, so dass mit einem Sieg aus dem Turnier gegangen und die große Abschlussfeier mit rund 2500 SportlerInnen genossen werden konnte.

Auch in der Halle zeigten sich unsere Hockey-SpielerInnen wieder von ihrer Schokoladenseite. In fünf von sechs Wettbewerben konnten sie mit Edelmetall von den Landesmeisterschaften heimkehren. Die Jungs U14 gingen in einem spannenden Finale sogar siegreich vom Platz.

Auf dem Feld lief es für unsere SpielerInnen ebenfalls gut, wenngleich die Jungs U16 „nur“ den vierten Platz erreichten, nachdem sie in der Halle noch auf dem Silberrang waren. Dafür vergoldeten die U16 Mädchen ihr Silber aus der Halle. Nachdem sie als Gruppendritte in die Viertelfinals gestartet waren, zeigten sie (mal wieder), dass sie da sind, wenn es zählt und erspielten sich Sieg um Sieg und holten am Ende wieder die Berlin-Quali. Hier wird es spannend, zu welcher Leistung die nur an drei Positionen, zu letztem Jahr, getauschte Mannschaft in der Lage ist.

Das Zehntel ist der größte Schülerlauf Deutschlands. Dabei gehen die Sportler über ein Zehntel der Marathondistanz am Tag vor dem Hamburg-Marathon an den Start. Nachdem im letzten Jahr alle 12.000 Startplätze des Zehntels nach 70 (!) Minuten ausgebucht waren, wurden die Startplätze dieses Jahr verlost. Glücklicherweise wurde das WG ausgelost und durfte dieses Jahr teilnehmen. Mit rund fünfzig StarterInnen gingen wir an den Start. Gut sichtbar in unseren neongelben WG-Shirts konnten die Unterstützer fleißig anfeuern. Das WG belegte hier den 17. Platz von 156 teilnehmenden Schulen.

Bei den RuderInnen ist derzeit einiges los. Der Montags-AG-Termin platzt aus allen Nähten mit einem Allzeit-Hoch von 54 RuderInnen und wöchentlich mindestens 30 TeilnehmerInnen. Hier sind wir an einer Belastungs- und Materialgrenze angelangt. Es wird sich zeigen, ob wir es schaffen, die großen Teilnehmerzahlen an jungen RuderInnen auch in Wettkampfergebnissen abzubilden. Um mit den Partnerschulen des Spitzensports zu konkurrieren, ist es notwendig eine stabile Gruppe auch in den Wettkampf-Sport des kooperierenden Vereins einzubinden.

So oder so ist es schön zu sehen, mit viel Freude diese große Gruppe beim Training ist. Man sieht mehr und mehr, dass sie zu einem Team zusammen wachsen und das ist mehr Wert als alle Wettkampferfolge.

Aber auch dort brauchen wir uns nicht zu verstecken. Bei der der Herbstregatta, der Langstrecke, Frühjahrs-Regatta und dem Landesentscheid wurden einige Medaillen gewonnen. Ich werde hier jedoch nur auf die Landesmeisterschaften eingehen. Beim Landesentscheid ging es zum einen um Landesmeistertitel in den jeweiligen Bootsklassen und gleichzeitig, um eines der begehrten Berlin-Tickets. Um sich für das Bundesfinale zu qualifizieren, musste man in zwei von drei Rennen U14 oder U17 im besten Fall Erster werden. Bei den U17-Mädchen, können wir zwar auf einen Landesmeistertitel im Achter schauen, allerdings wurden wir im Gig-Vierer „nur“ vierte, so dass wir leider trotzdem nicht nach Berlin fahren werden. Bei den U14 Jungs sind wir mit einem zweiten und zwei dritten Plätzen ebenfalls nicht „weiter“. Bei den U14-Mädchen haben wir zweimal Silber eingefahren, aber auch das reichte nicht für eine Qualifikation. Wir werden weiter arbeiten und hoffen im nächsten Jahr weiter angreifen zu können.
In den Läufen zur Landesmeisterschaft siegreich waren unsere jüngsten (U12) Mädchen und Jungen im Gig-Vierer sowie beide Mixed-Vierer in ihren jeweiligen Läufen im Mixed-Vierer U15.

In den Sommerferien haben die HockspielerInnen und RuderInnen sich auch international bewiesen.

Louis Z., Carli v. S. und Marie S. haben beide mit der deutschen U-16 Auswahl im Hockey Gold beim internationalen Sommerturnier gewonnen.

Zudem konnten sich Sofia T. und Richard C. aufgrund ihrer tollen Saisonleistungen im Rudern für den Coup de la Jeunesse  (Ländervergleich ausgewählter europäischer Nationen) qualifizieren. Richard konnte leider krankheitsbedingt nicht starten. Sofia führte ihren Vierer mit großen Abstand zum Sieg.

Höhepunkt des Sportjahres war die Teilnahme von Julius E. bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Rudern. Er konnte sich einen Platz im Achter errudern und belegte dort einen hervorragenden Bronzerang. Das Rennen kann hier nachgeschaut werden (ab 1:01 h):

(Julius rudert an der zweiten Position von rechts aus gesehen)

Wir gratulieren allen SportlerInnen für diese herausragenden Leistungen!