Medien und Methoden

Medien

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Das Wilhelm-Gymnasium ist als Vorreiter in Sachen „interactive Boards“ bereits seit etwa einer Dekade vollausgestattet, d.h. alle Unterrichtsräume sind mit einer Digitaltafel bestückt. Seit 2018 benutzen wir die neusten LED Produkte der Firma Promethean, die wie ein großes Smartphone funktionieren und mit diesen auch leicht zu verbinden sind. Dies erlaubt uns nicht nur, jederzeit Tafelbilder digital zu erstellen, abzuspeichern und zu verschicken. Auch die Betrachtung und Analyse von Bildern, Texten und Filmen sowie auch Schülerarbeiten ist durch die Geräte wesentlich anschaulicher und einfacher geworden. Präsentationsprüfungen, die eine selbst erstellte Powerpoint-Präsentation beinhalten müssen, können lange im Vorfeld eingeübt werden, sodass alle unsere Schüler über große Kompetenzen im Bereich „Präsentation“ verfügen.

Darüber hinaus verfügen wir über mehrere mobile Beamer, Laptops, zwei Klassensätzen Surfaces und einen Computerraum für individuelle Arbeit am PC in verschiedenen Bereichen wie z. B. zum Erstellen und Überarbeiten von Textdokumenten und Präsentationen, zur Recherche verschiedenster Themen oder aber zur Nutzung unserer Lernplattform „itslearning“, die wir seit Beginn des Schuljahres 20/21verbindlich eingeführt haben. Hier sind die unterschiedlichen Klassen in Kursen organisiert, es können Materialien ausgetauscht werden, Aufgaben erteilt, bearbeitet und eingereicht werden. Zusätzlich gibt es Funktionen für Feedback, Umfragen, Diskussionen, Chats sowie Mitteilungen und vieles mehr.

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist in unserem Unterrichtsmethoden fest verankert: Nachdem die Schüler in der 5. Klasse grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Computer erlernt haben, steht ab Klasse 6 vor allem die Auseinandersetzung mit Datenschutz im Internet („Meine Daten kriegst du nicht!“) und der Umgang mit sozialen Netzwerken im Mittelpunkt. Hierzu werden aus dem Kreise der Lernenden eigens Medienscouts ausgebildet, aber auch im Unterricht und im Klassenrat spielt dieses Thema eine große Rolle und wird in verschiedenen Unterrichtseinheiten aufgegriffen.

Die Medienscouts werden betreut von Herrn Lullien und Herrn Schnese. Als Ansprechpartner für „itslearning“ stehen Frau Canstein, Frau Hillberg und Herr Beyer zur Verfügung.

Methoden

„Methodenkompetenz ist mitverantwortlich dafür, Fachkompetenz aufzubauen und erfolgreich zu nutzen.“ (Heinz Klippert)

In Zeiten von Digitalisierung und durch veränderte Bedingungen der Informationsgesellschaft wandeln sich auch zunehmend die Bildungsprozesse von Schülern und Schülerinnen. Als Folge eines wachsenden Anforderungs- und Qualifikationsprofils besteht zunehmend die Notwendigkeit, das methodische Arbeiten von Beginn an zu fördern und einzuüben. Vor diesem Hintergrund ergab sich die Aufgabe, das bisherige fächerübergreifende Methodencurriculum zu überarbeiten. Derzeit beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Entwicklung des Methodencurriculums.

Aufgrund der steigenden Komplexität von fachlichen Inhalten und Zusammenhängen, wird es immer wichtiger neben der Vermittlung von Fachkompetenz den Fokus auch auf das methodische Arbeiten zu legen. Nicht alle wesentlichen Themen können in vollem Umfang im Unterricht behandelt und von den Schülern und Schülerinnen vollständig erschlossen werden. Damit die Lernenden sich weitgehend eigenständig, auch außerhalb des unterrichtlichen Kontextes, mit den unterschiedlichsten Aufgaben und Problemstellungen auseinandersetzen können, benötigen sie bestimmte methodische Werkzeuge. Diese zu vermitteln ist die Aufgabe der Schule.

 

Die entsprechenden Methoden sollen sukzessive im Laufe der Sekundarstufe I auf- und ausgebaut werden. Die Methoden sind dabei in unterschiedlichen Jahrgängen bestimmten Fächern zugeordnet.

In Sekundarstufe II wird das erlernte Methodenwissen angewendet und vertieft. Weitere relevante wissenschaftliche Methoden werden im Laufe der Oberstufe eingeführt und geübt.