Schulgeschichte

Schlaglichter aus unserer Geschichte – Fortschritt und Tradition

2012

Es wird erstmals ein Oberstufenprofil mit Latein als profilgebendem Fach eingerichtet – ohne jede Beleg- oder Abiturverpflichtung auf diesem Gebiet. Die Altsprachlichkeit fasst damit auch im System der Profiloberstufe aus eigener Kraft Fuß.

Erstmals in der Schulgeschichte steigt die Schülerzahl auf über 700. Über 50 Kolleginnen und Kollegen unterrichten am WG.

2011

Im Mai 2011 begutachtet die „Schulinspektion“ das WG. Die Daten werden durch schriftliche und mündliche Interviews von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern, durch mehr als 80 Unterrichtsbesuche und aus schriftlichen Quellen wie Schulprogramm, Entwicklungsplänen und Fachcurricula des WGs zusammengetragen. Auf das Ergebnis kann das WG stolz sein!

2010

Die 123 Abiturientinnen und Abiturienten des „Doppeljahrgangs“ werden in einer Feierstunde in den Liebermannstudios des NDR in der Oberstraße entlassen. Damit endet die Ära der „Reformierten Oberstufe“.
Ein über mehrere Jahre geplantes großes Neubauprojekt wird in letzter Minute durch einen Hängebeschluss des Oberverwaltungsgerichts gestoppt. Die Schulbehörde löst den Vertrag.
Die Einführung der Primarschule (gemeinsame Grundschule bis Klasse 6) wird per Volksentscheid im Juli abgelehnt. Damit werden auch in absehbarer Zukunft Schülerinnen ab der 5. Klasse das altsprachliche Profil des WGs mit Musikzweig besuchen können.

2009

Während der Doppeljahrgang (letzter Jahrgang 9-stufiges Gymnasium, erster Jahrgang 8-stufiges Gymnasium) im August 2009 in das letzte Schuljahr startet, beginnt der nachfolgende Jahrgang mit der „Profiloberstufe“.

Das WG erhält den Intel-Schulpreis 2009 für sein hervorragendes Medienkonzept (u.a. Vollausstattung mit interaktiven Whiteboards).

2008

Im Januar 2008 wird unser neues Kapheneion, ein lichtdurchfluteter Raum mit 100 Plätzen und einer großen, modernen Küche, eingeweiht.
Im Februar beginnt das WG ein Leitbild für die gemeinschaftliche Arbeit zu entwickeln, das im folgenden Schuljahr verabschiedet wird.

2007

Im Januar 2007 beginnt der Bau unserer neuen Cafeteria, des Kapheneions. Die Sanierung des Klassenhauses schreitet fort: Fenster und Sanitäranlagen werden erneuert.

2005/06

Ein ganzes Jahr lang wird das Jubiläum „125 Jahre Wilhelm-Gymnasium“ mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Vom 24. bis 28. April 2006 erlebt das Jubiläum seinen Höhepunkt mit einer großartigen und vielseitigen Festwoche.

2004

Das WG wird Mitglied im Hamburger Schulversuch “Selbst verantwortete Schule” (d18), wodurch die Autonomie der Schule inhaltlich wie auch organisatorisch gefördert wird. Ziel des Versuches ist es, innerhalb von 5 Jahren wegweisende Schulen durch ihre Entwicklung zur Autonomie zu befähigen, die Qualität des Unterrichts besonders zügig zu verbessern und somit Modellschule in Hamburg zu werden.

Das WG wird als eine von 29 innovativen Schulen der Bundesrepublik in das Zertifizierungsverfahren des „Club of Rome“ aufgenommen.

2003

Die Sporthalle wird modernisiert. Der Fachklassentrakt wird im August wieder bezogen, davor sind wunderbare Außenanlagen angelegt. Der Oberstufenneubau wird im November eingeweiht.

2002

Der erste Jahrgang, der in acht Jahren das Abitur macht, wird am Wilhelm-Gymnasium eingeschult. Die Zahl der Unterrichtsstunden pro Schulwoche erhöht sich nun schrittweise auf bis zu 35.

Die Fachklassen Kunst, Physik, Chemie und der alte Biologieraum werden grundinstandgesetzt, der Neubau des Oberstufenhauses „auf dem Bunker“ beginnt.

2001

Entwicklung des Schulprogramms.

2000

Alle Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums lernen ihre dritte Fremdsprache (Altgriechisch oder Französisch) bereits ab der 8. Klasse.

1999

Fertigstellung des Neubaus für Informations-Technologie und Biologie.

1997

Mit etwa 450 Schülerinnen und Schülern und kaum mehr als 30 Lehrkräften wächst der politische (Existenz-)Druck auf das „kleine“ WG.

Von nun an lernen alle Schülerinnen und Schüler des Wilhelm-Gymnasiums ab der 5. Klasse neben Latein auch Englisch.

1991

Erster Bau einer Schulaula in Hamburg aus Spenden der Elternschaft.

1983

Einrichtung des Musikzweigs.

1975

Gründung des Kapheneions, der ersten Schulcafeteria Hamburgs aus Elterninitiative.

1973

Fertigstellung von Musikraum und Pausenhalle.

Der erste Jahrgang beginnt mit dem System der „Reformierten Oberstufe“ (Grund- und Leistungskurse), das in seiner Grundstruktur 37 Jahre lang Bestand haben wird.

1964

Das Wilhelm-Gymnasium bezieht neue Gebäude am Klosterstieg.

1953

Die ersten Mädchen werden am Wilhelm-Gymnasium aufgenommen.

1952

Umzug in das Gebäude der Oberschule Eimsbüttel am Kaiser-Friedrich-Ufer. Auch hier ist das WG zusätzliche Gastschule.

1945

Das Gebäude an der Moorweide, trotz schwerer Kriegsschäden weiter nutzbar, wird für die Unterbringung der Staats- und Universitätsbibliothek bestimmt. Das WG findet, als zusätzliche Gastschule, Unterschlupf in der Albrecht-Thaer-Schule am Holstenglacis.

1933-45

Während des Nationalsozialismus erlebt das Wilhelm-Gymnasium eine wechselvolle Zeit. Recht viele Lehrer versuchen dabei, nach außen weitgehend konform, intern die humanistische Grundidee weiter zu verfolgen.

1925

Wiedereinführung des neunjährigen Lehrgangs am Gymnasium.

1924

Gründung der Vereinigung „Ehemalige Wilhelm-Gymnasiasten e.V.“.

1919

Kürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre.

1918

Am 29. Dezember erste Elternratssitzung in der Geschichte des WGs.

1909

Am Wilhelm-Gymnasium wird der erste Schüler-Ruderverein in Hamburg gegründet: der Gymnasial-Ruderverein Hamburg, kurz: GRV“H“.

1906

Der „Betende Knabe“ wird von ehemaligen Abiturienten anlässlich der 25-Jahr-Feier des WGs gestiftet.

1892

Längerer Unterrichtsausfall während einer Cholera-Epidemie.

1885

Einweihung des neuen Schulgebäudes an der Moorweide, der heutigen Staatsbibliothek.

1883

Die „Neue Gelehrtenschule“ erhält zu Ehren Kaiser Wilhelms I. den Namen „Wilhelm-Gymnasium“, verliehen vom Senat der Freien und Hansestadt.

1881

Feierliche Eröffnung der „Neuen Gelehrtenschule“ am 25. April im Gebäude vor dem Holstentore.