Französisch

Warum bietet das Wilhelm-Gymnasium gerade Französisch?

Viele unserer europäischen Nachbarn sprechen französisch, in wenigen Zugstunden sind wir dort, wo französisch gesprochen wird, eine halbe Million Deutsche arbeiten für französische Unternehmen und 2500 deutsche Unternehmen haben ihren Sitz in Frankreich, das heißt

  • Französisch öffnet viele Türen in Europa.
    270 Millionen Menschen sprechen französisch. Von Québec bis tief in den Süden der Sahara verständigt man sich auf Französisch.
  • Französisch öffnet auch weltweit viele Türen.
    Die französische Sprache gehört mit der deutschen ins Zentrum von Europa, die deutsch-französischen Beziehungen tragen maßgeblich zum Erhalt des Friedens und zum Bewusstsein der europäischen Identität bei.
  • Französisch eröffnet uns die Geschichte unserer eigenen Kultur.

Französisch erst ab Klasse 8 – ist das nicht zu spät?

Am Wilhelm-Gymnasium geht es in der 5. Klasse mit Latein los und mit Englisch weiter.

Drei Jahre später wählt man eine dritte Sprache: Griechisch oder Französisch. Die 3. Fremdsprache wird intensiv drei Jahre lang 4 Stunden pro Woche gelernt. Sehr hilfreich sind dabei die bereits erworbenen Latein-und Englischkenntnisse und die erprobten Arbeitstechniken.

Drei Fremdsprachen – ist das nicht zu viel?

Das ist mehr, als an anderen Schulen gelernt wird. Aber da so viele Schüler sich dafür entscheiden, ist Französisch ein wichtiges Fach und nicht nur eine kleine AG. Es wird in meist drei parallelen Lerngruppen gearbeitet – weitgehend einsprachig, mit modernen Methoden und intensiver Nutzung der Whiteboards und des Internets. In der 10. Klasse kann man sich dann seine Französisch-Kenntnisse mit einem DELF-Diplom bescheinigen lassen. Auch in der Oberstufe können unsere Schüler weiter Französisch machen.

Wie geht es in der Oberstufe weiter?

In der Oberstufe gibt es die Möglichkeit, Französisch auf grundlegendem Niveau weiterzuführen. Aber es gibt auch das Y – Sprachprofil Französisch / Latein, das in Kombination mit Philosophie und Geschichte angeboten wird. Dieser Französisch- Profilkurs findet 6-stündig statt. Anhand von Literatur und aktuellen Sachtexten werden den Schülern altersgemäße Fragestellungen nahe gebracht und sprachliche Kompetenzen geschult. Gezielt werden auch die Grammatikkenntnisse vertieft, um die Fähigkeiten im Schriftlichen zu verbessern.

À la carte außerdem:

  • Profilreise nach Frankreich
  • Blog „Les Hamburger bretons“ im Austausch mit Schülerinnen und Schülern des Lycée Descartes in Rennes
  • Vorbereitung und Teilnahme an den DELF-Prüfungen
  • Besuch des Festivals Cinéfête
  • Auseinandersetzung mit französischer Jugendliteratur im Rahmen des Prix des Lycéens.
  • DELF-Prüfungen bis zum Niveau B2

Spielt sich Französisch nur im Klassenzimmer ab?

Nein, wir gehen außer Haus : zur Cinéfête, zur Journée de la Francophonie, ins Institut Français. Wir initiieren Aufenthalte in Frankreich im Rahmen des Voltaire- oder des Brigitte Sauzay-Programms und sind beim Austausch Hamburg – Marseille dabei. Und wir holen Frankreich ins Haus: am Tag der deutsch-französischen Freundschaft im Januar und zur Berufsberatung.

Welche Ziele hat der Französischunterricht?

Unser Unterricht ist kompetenzorientiert und zielt in erster Linie auf Sprechfähigkeit und Hörverstehen, wie auch auf Leseverstehen und Schreibfähigkeit.

Wie entscheide ich mich richtig?

Vor der Entscheidung für Griechisch oder Französisch finden ein Informationsabend, Probeunterricht und Beratung durch ‚erfahrene‘ Schüler und Lehrer statt. Vor den DELF-Prüfungen werden die Kandidaten von einem muttersprachlichen Coach für die Prüfung fit gemacht. Für Einzelberatung stehen die Französischlehrerinnen und die Fachleitung zur Verfügung.

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns über das Sekretariat auf.

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