Studien- und Berufsorientierung am WG

Berufsorientierung ist integraler Bestandteil des gesamten Unterrichts. Das Wilhelm-Gymnasium gestaltet die Studien- und Berufsorientierung als kontinuierlichen Prozess bis Klasse 12. Absprachen über Fächergrenzen hinweg sind deshalb unerlässlich. Das „selbstverantwortete Lernen“ in festgelegten Studienzeiten (ab Klasse 5) legt dafür die methodische Grundlage. Die Einführung und der Ausbau dieses Studienzeitkonzeptes ist in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung erfolgt.

Am Wilhelm-Gymnasium gibt es in der Sekundarstufe I (Klassen 5 – 10) etliche bewährte Bausteine für unterrichtliche und außerschulische Aktivitäten: Die Klassenfahrt auf einen Schulbauernhof, dem Hutzelberg, in der Klassenstufe 6, die Möglichkeit zur Teilnahme am Girls’ Day für alle Schülerinnen und Schüler, in Klasse 8 bzw. 10 das Haspa-Projekt „Schülerbanking“ als Teil des PGW-Unterrichtes, in Klasse 9 das Betriebspraktikum (Betreuung durch PGW, Bewerbungen im Deutschunterricht, Praktikumsberichte in PGW).
In der Studienstufe werden die Uni-Tage, Studien- und Berufsmessen besucht, es finden Veranstaltungen statt über bestimmte Berufsfelder, allgemeine Fragen des Studiums, Auslandsaufenthalte und ausländische Universitäten. Es gibt regelmäßig die Möglichkeit zur Kleingruppenbetreuung/ Coaching für interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler im Projekt „Jugend aktiv“. In der Studienstufe arbeiten einzelne Kurse gezielt mit den Angeboten der Hamburger Hochschulen oder lernen themenbezogen unter Anleitung von Dozenten der Bucerius Law School. Die Möglichkeiten des Juniorstudiums werden vorgestellt und Bewerbungen gefördert. Gegenwärtig absolvieren mehrere Schülerinnen und Schüler ein Frühstudium neben dem Unterricht.
Es gibt eine enge Kooperation mit der IKB Deutsche Industriebank, so dass wirtschaftliche Themen in der Schule und im Unternehmen untersucht werden können. Schülergruppen beteiligen sich regelmäßig an Wettbewerben und Projektangeboten für Wirtschaft und Berufsorientierung.
Grundsätzlich können alle Schülerinnen und Schüler eine intensive Einzel- oder Gruppenberatung wahrnehmen (im BIZ).
Diese Bausteine werden in vielfältiger Weise ergänzt durch die Erweiterung des Lernens an außerschulischen Lernorten mit weiteren Kooperationspartnern und die Mitarbeit von Eltern.

Im Folgenden das Konzept der Beruforientierung als tabellarische Übersicht zum Download.